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Mensa - eine Einführung

Mensa wurde 1946 in England von Dr. Lionel L. Ware, einem Wissenschafter und Juristen, und Roland Berrill, einem Rechtsanwalt, gegründet. Sie hatten die Idee, einen Verein für kluge Menschen zu gründen, dessen einzige Bedingung für eine Mitgliedschaft ein hoher Intelligenzquotient sein sollte.

Die ursprünglichen Ziele waren - und sind es noch heute -, einen Verein zu gründen, der unpolitisch und frei von allen rassistischen oder religiösen Unterscheidungen oder gar Abhängigkeiten sein sollte.

Mensa nimmt Leute jeden Berufs auf, deren IQ in den höchsten zwei Prozent der Bevölkerung liegt und die das Ziel haben, die Gesellschaft des anderen zu genießen sowie an einer Reihe von sozialen und kulturellen Ereignissen teilzunehmen.

Mensa hat drei definierte Ziele:

  • Das Entdecken und Fördern menschlicher Intelligenz zum Nutzen der Menschheit,
  • das Fördern der Forschung über die Natur, die Charakterisierung und den Nutzen der Intelligenz sowie
  • eine stimulierende intellektuelle und soziale Umgebung für seine Mitglieder zu schaffen.

Was bedeutet und was tut Mensa?

Das lateinische Wort "Mensa" bedeutet auf deutsch "Tisch". Dieser Name steht für einen Verein, in dem Rasse, Farbe, Glaube, Herkunft, Alter, politische Vorlieben, Bildung oder sozialer Hintergrund ohne Bedeutung sind.

Mensa selber nimmt keine Stellungnahme zur Politik, Religion oder sozialen Problemen. Denn Mensa hat Mitglieder aus sehr vielen verschiedenen Staaten und Kulturen, mit sehr vielen unterschiedlichen Sichtweisen. Für eine bestimmte Sichtweise einzutreten würde für Mensa bedeuten, gegen seine Rolle als Forum für alle Meinungen zu arbeiten.

Natürlich haben die einzelnen Mensa-Mitglieder oft sehr starke Meinungen: Es heißt, daß man in einem Raum mit zwölf Mensianern zu einem Thema 13 verschiedene Meinungen findet.

Wer ist bei Mensa?

Zur Zeit gibt es etwa 100.000 Mensianer in rund 100 Staaten der ganzen Welt. In 18 Ländern Europas, Nord-Amerikas und des pazifischen Raums gibt es aktive Mensa-Organisationen.

Mensa-Mitglieder haben lediglich einen hohen IQ gemeinsam, im übrigen unterscheiden sie sich nicht von ihren Mitmenschen: Es gibt bei Mensa dünne und dicke, große und kleine, schöne und häßliche, faule und fleißige, taktlose und diskrete, bedachte und leichtsinnige Mitglieder. Es gibt Mitglieder, für die Mensa eine Art Familie darstellt und andere, die Mensa nur gelegentlich nutzen. Es gab viele Hochzeiten in Mensa, aber für zahlreiche Menschen handelt es sich dabei einfach um eine Gelegenheit, sich geistig zu betätigen. Fast alle Mensianer haben Sinn für Humor und sprechen liebend gerne. Und, für gewöhnlich, haben sie eine Menge zu sagen.

Mensianer findet man im Alter von vier bis 94, aber die meisten sind zwischen 20 und 49 Jahre alt. Sie können Hauptschüler sein, Maturanten, Dropouts oder Menschen mit mehreren Doktoraten. Es gibt Mensianer, die von der Wohlfahrt leben, und solche, die Millionäre sind.

Wie die Bevölkerung im allgemeinen, so sind auch hier die Möglichkeiten ganz unterschiedlich. Mensa hat Professoren und Lkw-Fahrer, Wissenschafter und Feuerwehrmänner, Computerprogrammierer und Landwirte, Künstler, Soldaten, Musiker, Arbeiter, Polizisten, Glasbläser - und viele Berufe mehr. Da gibt es berühmte Mensianer und solche, die Preise gewinnen, aber es gibt viele, viele, deren Namen man nicht kennt.

Warum beitreten?

Es gibt viele intelligente Gründe, warum man Mensa beitreten soll. Ob man nun aktiv Mensa-Treffen besucht oder einfach Geschmack an der intellektuellen Stimulation findet, die durch eine Mitgliedschaft gefördert wird - die Vorteile einer Mensa-Mitgliedschaft sind umfangreich. Ein großer Teil dieser Web-Seiten beschreibt die vielfältigen Aktivitäten der Mensa Österreich.

Spaß mit der Intelligenz

Mensa bietet verblüffende Wege, um Ihren mentalen Muskel zu bewegen. Sie finden dazu Möglichkeiten im Mensa-Magazin "topIQ", in Special Interest Groups (SIGs)s und bei jährlichen und regionalen Versammlungen.

Mensa-Treffen

Mensa-Treffen sind alles andere als stumpfsinnig! Lokalgruppen treffen sich meist zumindest monatlich, etwa zum Essen, zu Vorträgen, oder einfach zu anregenden freien Diskussionen. Alles mit Gleichgesinnten, die Ihre intellektuellen Interessen teilen. Manche Gruppen haben auch spezielle Treffen oder Aktivitäten während des Monats. Andere, vor allem die großen Gruppen in Amerika, bieten praktisch jeden Tag ein Ereignis. Natürlich ist die Teilnahme bei den Aktivitäten der Lokalgruppen völlig freiwillig.

Mensa ist ein bunter Haufen unterschiedlichster Charaktere, die nur eine winzige Facette der Persönlichkeit gemeinsam haben, nämlich das gute Abschneiden in einem wissenschaftlich anerkannten Intelligenztest.

Die Mitglieder bringen Kenntnisse aus vielen verschiedenen Gebieten mit - und teilen sie. Seien deshalb nicht überrascht, wenn Sie auf einem größeren Treffen auch auf die ausgefallenste Frage eine sachkundige Antwort bekommen - oder eine humorvolle.

Niemand kann es genau beschreiben, aber die meisten Mitglieder und die Besucher von Mensa-Treffen wissen schnell, was gemeint ist, wenn von der "gemeinsamen Wellenlänge" die Rede ist. Sie müssen hier nicht befürchten, für arrogant oder wunderlich gehalten zu werden, wenn sie sich einer anspruchsvollen Ausdrucksweise bedienen oder Gedankensprünge wagen.

Mitglieder haben Mensa deshalb als "Kreuzung aus einem geistigen Sportverein und einer Selbsthilfegruppe" beschrieben, als "Eggsheads Anonymous", aber auch als "eine von vielen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung".

Mensa Charming

Einmal im Jahr treffen sich die österreichischen Mitglieder zu ihrer Generalversammlung. Doch nicht nur das. Denn das Meeting, das auch "Mensa Charming" genannt wird, hat auch international rasch voll eingeschlagen.

Ed Vincent, der Executive Director von Mensa International, und der Gründer Dr. Lionel L. Ware, erklärten vor einer international besetzten Versammlung das österreichische Treffen als unbedingt empfehlenswert. Sie rieten allen Mensianern, das Meeting zu besuchen, sollten sie einmal an einem wirklich internationalen und genussreichen Treffen teilnehmen wollen.

Hobbygruppen

Was auch immer Ihre Leidenschaft ist, es gibt ziemlich sicher eine Special Interest Group (SIG) mit Mensianern, die sie teilen. Mensa bietet weltweit rund 200 SIGs an, von Afrikanischen Veilchen bis Zoologie. Dazwischen finden Sie Mikrobiologie, Systemanalyse, aber Sie finden auch Sherlock Holmes, Schokolade oder Star Trek. Man findet das Erwartete: Biochemie, Astronomie, Wirtschaft - und das Unerwartete: Poker, Roller Skating, Tauchen, UFOs und Hexerei. Es gibt SIGs für Brot backen, Wein machen, Cartoons zeichnen, Silber schmieden und Clownerie. Wappenkunde, Semantik und Ägyptologie koexistieren mit Bienenhaltung, Motorradfahren und Stepdance. Sport-SIGs decken das Klassische (Baseball, Basketball, Fußball...) und das nicht so Klassische (Fallschirmspringen, Paragleiten...) ab.

Und jeder Mensianer, der keine SIG findet, kann ganz einfach selber eine ins Leben rufen.

Publikationen

Sechs Mal im Jahr bekommen österreichische Mensianer das "topIQ". Darin finden Sie nicht nur die Hinweise, wann und wo die Treffen Ihres Bundeslandes stattfinden, sondern auch interessante und/oder provokante Artikel, Rätselwettbewerbe und vieles mehr.

SIGHT

(Service of Information, Guidance & Hospitality to Travellers)

Hinter SIGHT verbirgt sich nichts anderes als weltweite Gastfreundschaft auf Gegenseitigkeit. Oft betätigen sich die Gastgeber auch als Fremdenführer, zeigen den Besuchern ihre Stadt und weisen sie auf Sehenswürdigkeiten des Landes hin.

Hochbegabte Kinder und Jugendliche

Mensa setzt sich auch intensiv für die Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher ein. In verschiedenen Ländern - auch in Österreich - werden Sommerschulen oder Kurse angeboten, und überall gibt es immer wieder natürlich auch die Möglichkeit, andere hochbegabte Gleichaltrige kennenzulernen - sei es nun per Brief oder auch persönlich durch Austausch.

Wie kommen Sie zu Mensa?

  • Melden Sie sich so rasch wie möglich bei unserem Interessentenbetreuer zu einem Haupttest an.
  • Fühlen Sie sich unsicher, können Sie bei ihm gerne zuvor einen Vortest anfordern, den Sie zu Hause machen.
  • Haben Sie sich erst einmal bei uns gemeldet, bekommen Sie drei Mal unsere Publikation "topIQ" zugesandt, wo Sie sich auch über die Treffen in Ihrem Bundesland informieren können.

Detaillierte Informationen erhalten Sie hier.




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